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Das ist die ETF

Rund 200 Mitgliedsgewerkschaften aus 39 Ländern umfasst die Europäische Transportarbeiter Föderation (ETF). Ihren Sitz hat sie in Brüssel. Präsident der ETF ist Wilhelm Haberzettl, der Vorsitzende der Gewerkschaft der Eisenbahner Österreichs.

Zweieinhalb Millionen Menschen werden so – verteilt auf viele Sektionen – von der ETF vertreten. So gibt es die Bereiche Eisenbahn, Straßenverkehr, Seeschifffahrt, Binnenschifffahrt, Häfen, Zivilluftfahrt und Fischerei.

Die Mitgliedschaft steht allen Gewerkschaften mit Verkehrsbezug offen. Sie müssen allerdings mindestens eine von zwei Voraussetzungen erfüllen, um Aufnahme in der ETF zu finden. So müssen sie entweder Mitglied in einem Dachverband des Europäischen Gewerkschaftsbunds (EGB) oder bereits Mitglied in der Internationalen Transportarbeiter Föderation (ITF) sein.

In der Rue di Midi 165, in Brüssel , dem Sitz der ETF werden von den elf fest angestellten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern neun Sprachen gesprochen.

Auch die technische Ausrüstung in der ETF-Zentrale kommt Europas Vielsprachigkeit nach. So ist der große Sitzungssaal mit Sprecherkabinen für Simultanübersetzungen ausgerüstet.

In Brüssel gibt es etwa 10.000 Lobbyunternehmen, die versuchen, im Sinne ihrer Interessen die europäische Politik zu beeinflussen. Die ETF versteht sich unter anderem auch als ein solches "Lobbyinstrument" für die Interessen der Menschen, die in der Verkehrswirtschaft Europas arbeiten.


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