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Abschlusskonferenz „Sozialer Dialog in Südosteuropa“

In Zagreb fand die Abschlusskonferenz des Projektes „Arbeitsbeziehungen und sozialer Dialog im Eisenbahn- und Transportsektor in Südosteuropa“ statt. Gemeinsam mit TRANSNET und der EVA Akademie diskutierten Vertreter der Partnerorganisationen SSSLO Gewerkschaft der Eisenbahner Sloweniens, SZH Gewerkschaft der Eisenbahner Kroatiens und AITU Zeleznicari Verband unabhängiger Gewerkschaften in Mazedonien sowie Vertreter der Gewerkschaften der assoziierten Partner Serbien, Bosnien-Herzegowina und Montenegro die Perspektiven des sozialen Dialogs in Südosteuropa.

Teilnehmer der Abschlusskonferenz in Zagreb.


Schwerpunkte der Konferenz waren die Projektergebnisse in den Ländern Mazedonien, Kroatien und Slowenien und die Entwicklung in den Ländern Bosnien-Herzegowina, Serbien und Montenegro. Das Projekt wird von der europäischen Gemeinschaft finanziell unterstützt.

Als Gastredner betonte Ottmar Schreiner, Mitglied des Deutschen Bundestags, die Bedeutung der Mitbestimmung der Arbeitnehmervertretungen in Europa. Er forderte eine europäische Koordinierung der Lohnpolitik und eine Mindestlohndebatte auf europäischer Ebene.

Frank Hantke, Leiter des Regionalprojekts Sozialdialog Südosteuropa, verdeutlichte die noch bestehenden Schwierigkeiten für die gewerkschaftliche Arbeit in Südosteuropa und die Anstrengungen, die in der Zukunft unternommen werden müssen.

Der Generalsekretär der ETF Eduardo Chagas, zuständig auch für die Mitglieder in Südosteuropa, berichtete über Aktionen der ETF und deren Unterstützung der Gewerkschaften im südosteuropäischen Raum.

Schließlich dienten die Untersuchungsergebnisse zu Auswirkungen der Liberalisierung im Schienenverkehr auf die Arbeitsplätze, vorgestellt von Guntram Grasy (TRANSNET) der zukunftsgerichteten Diskussion gewerkschaftlicher Arbeit.
A.Sp.

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