Automobil mit Gehirn
1,4 Millionen Unfälle im Straßenverkehr der EU kosten jedes Jahr 40.000 Menschen das Leben und Europas Wirtschaft 200 Milliarden Euro. Zu 93 Prozent ist der Mensch Schuld an den Unfällen. Mit dem intelligenten Auto ließe sich das alles vermeiden, glaubt man bei der EU-Kommission und unterstützt mit Geld und guten Worten die Forschung nach Hightech-Lösungen, die den Straßenverkehr der Zukunft bestimmen sollen.
Im Brüsseler Autoworld-Museum, hat die für Informationstechnologien zuständige Luxemburger EU-Kommissarin Viviane Reding ihr Konzept für das Auto der Zukunft vorgestellt. Eine Zukunft, in der Autos keine Unfälle mehr bauen und in der es weniger Staus gibt, wie die Kommissarin glaubt.
Führt das "Intelligente
Dabei geht es heute schon um weit mehr als nur interne Sicherheitssysteme, die dem Fahrer das Beherrschen des Autos erleichtern: Es soll Gefahrensituationen selbst erkennen, deren Art und Brisanz feststellen und den Fahrer warnen. Dabei soll es zugleich auch den Zustand des Fahrers selbst überwachen und ihn bei Übermüdung oder Fahrfehlern warnen. Es soll eine Warnung an andere Fahrzeuge aussenden, wenn eine mögliche Gefahrensituation, eine Panne, eine gefährliche Fahrbahnoberfläche oder ein Stau auftaucht. Und es soll, wenn es denn doch zu einem Unfall kommt, automatisch die Rettungs- und Sicherheitskräfte herbeirufen.
7 500 Kilometer Stau täglich
Zugleich soll das intelligente Auto aber auch helfen, die zahlreichen Staus auf den Straßen der Union zu verhindern. Derzeit, so hat die Kommission festgestellt, sind jeden Tag rund 7 500 Kilometer, und damit zehn Prozent des europäischen Straßennetzes durch Staus blockiert. Pro Jahr kostet dies Europas Wirtschaft gut 50 Milliarden Euro, vor allem durch den erhöhten Energieverbrauch. Weitere Energiekosten ließen sich durch eine elektronische Optimierung der Motorleistung erzielen.
Für die EU-Kommission ist das intelligente Auto somit fast schon ein Wundermittel zur Lösung aller Verkehrsprobleme in der Union. Wenn es gelinge, bis 2010 nur drei Prozent aller Fahrzeuge mit dieser Technik auszustatten, dann ließen sich dadurch jährlich 4 000 Unfälle vermeiden. Brüssel hat sich deshalb in der Vergangenheit finanziell engagiert und Projekte in diesem Bereich seit 1998 mit 200 Millionen Euro gefördert.
Führt das "Intelligente
Auto" wirklich aus
dem Stau-Chaos?
Dabei geht es heute schon um weit mehr als nur interne Sicherheitssysteme, die dem Fahrer das Beherrschen des Autos erleichtern: Es soll Gefahrensituationen selbst erkennen, deren Art und Brisanz feststellen und den Fahrer warnen. Dabei soll es zugleich auch den Zustand des Fahrers selbst überwachen und ihn bei Übermüdung oder Fahrfehlern warnen. Es soll eine Warnung an andere Fahrzeuge aussenden, wenn eine mögliche Gefahrensituation, eine Panne, eine gefährliche Fahrbahnoberfläche oder ein Stau auftaucht. Und es soll, wenn es denn doch zu einem Unfall kommt, automatisch die Rettungs- und Sicherheitskräfte herbeirufen.
7 500 Kilometer Stau täglich
Zugleich soll das intelligente Auto aber auch helfen, die zahlreichen Staus auf den Straßen der Union zu verhindern. Derzeit, so hat die Kommission festgestellt, sind jeden Tag rund 7 500 Kilometer, und damit zehn Prozent des europäischen Straßennetzes durch Staus blockiert. Pro Jahr kostet dies Europas Wirtschaft gut 50 Milliarden Euro, vor allem durch den erhöhten Energieverbrauch. Weitere Energiekosten ließen sich durch eine elektronische Optimierung der Motorleistung erzielen.
Für die EU-Kommission ist das intelligente Auto somit fast schon ein Wundermittel zur Lösung aller Verkehrsprobleme in der Union. Wenn es gelinge, bis 2010 nur drei Prozent aller Fahrzeuge mit dieser Technik auszustatten, dann ließen sich dadurch jährlich 4 000 Unfälle vermeiden. Brüssel hat sich deshalb in der Vergangenheit finanziell engagiert und Projekte in diesem Bereich seit 1998 mit 200 Millionen Euro gefördert.
Gust Klein/FNCTTFEL-Landesverband
