EU für neues Signalsystem ERTMS
Noch immer behindern unterschiedliche Signalsysteme in Europa den grenzüberschreitenden Zugverkehr. In den Führerständen der Lokomotiven müssen parallel zueinander verschiedene Antennen, Computer und Bildschirme vorhanden sein, um einen durchgängigen Betrieb zu ermöglichen. Hier soll nach Willen der Europäischen Kommission künftig das System ERTMS bei der Zugsteuerung Abhilfe schaffen.
Eine intensive Unterstützung der Bahnbetreiber, die dieses System einführen, schlug die Europäische Kommission jetzt vor. Die Abkürzung ERTMS steht für European Rail Traffic Management.
In Deutschland, in den Niederlanden, in Spanien und in Italien soll noch in diesem Jahr damit begonnen werden, erste Strecken mit dem neuen System auszurüsten. In Griechenland und Frankreich soll ab 2007 mit der Installation des ERTMS begonnen werden.
Die Europäische Kommission will einen Koordinator einsetzen, der dafür verantwortlich sein soll, die Einführung des Signalsystems europaweit abzustimmen.
Wie wichtig dieser Schritt ist, zeigt das Beispiel Thalys. Der Hochgeschwindigkeitszug, der von Paris über Brüssel nach Amsterdam und Köln fährt, hat nach Angaben der Kommission sieben verschiedene Signalgebungssysteme an Bord. Neben der zusätzlichen Belastung der Lokführer entstehen hierdurch auch enorme Kosten und die Pannenanfälligkeit ist groß.
Die EU wird sich ab 2008 mit 50 Prozent an den Investitionskosten (geschätzte 500 Millionen Euro im Jahr) beteiligen.
In Deutschland, in den Niederlanden, in Spanien und in Italien soll noch in diesem Jahr damit begonnen werden, erste Strecken mit dem neuen System auszurüsten. In Griechenland und Frankreich soll ab 2007 mit der Installation des ERTMS begonnen werden.
Die Europäische Kommission will einen Koordinator einsetzen, der dafür verantwortlich sein soll, die Einführung des Signalsystems europaweit abzustimmen.
Wie wichtig dieser Schritt ist, zeigt das Beispiel Thalys. Der Hochgeschwindigkeitszug, der von Paris über Brüssel nach Amsterdam und Köln fährt, hat nach Angaben der Kommission sieben verschiedene Signalgebungssysteme an Bord. Neben der zusätzlichen Belastung der Lokführer entstehen hierdurch auch enorme Kosten und die Pannenanfälligkeit ist groß.
Die EU wird sich ab 2008 mit 50 Prozent an den Investitionskosten (geschätzte 500 Millionen Euro im Jahr) beteiligen.
herc (TRANSNET)
