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BAV will Bahntunnel (noch) sicherer machen

Die Sicherheit in den Schweizer Eisenbahntunnel sei hoch, ein Zwischenfall aber trotz geringer Wahrscheinlichkeit nicht ausgeschlossen. Dies schreibt das Schweizer Bundesamt für Verkehr (BAV) in einer Medienmitteilung.

Um die Sicherheit weiter zu erhöhen, hat das BAV einen Bericht mit Massnahmen verfasst, zu dem nun Bahnen und Kantone bis Ende Mai Stellung beziehen können.

Die Massnahmen betreffen Infrastruktur, Betrieb und Rollmaterial. Beispielsweise ermöglichen Handläufe oder Randwege in den Tunnels eine raschere und sicherere Flucht. Und beim Betrieb geht es etwa darum, dass beschädigte Züge vor einem Tunnel gestoppt werden oder im Ereignisfall den Tunnel verlassen können.

Allein die Infrastrukturkosten schätzt das BAV auf rund 100 Millionen Franken. Handlungsbedarf sieht es vor allem beim Simplontunnel und beim Furka-Basistunnel. Der Bericht und die Ergebnisse der Konsultation werden die Grundlage für eine neue Tunnelrichtlinie bilden, die bis Ende 2005 erarbeitet werden soll.

sda/Fi (SEV)