Finanzierungsvereinbarung für internationale Strecke
Bund und Deutsche Bahn AG haben eine Finanzierungsvereinbarung zum weiteren Ausbau der Eisenbahnstrecke Ludwigshafen-Saarbrücken abgeschlossen. Der Streckenabschnitt ist Teil der internationalen Hochgeschwindigkeitsverbindung Paris-Ostfrankreich-Süddeutschland (POS Nord). Von den Gesamtinvestitionen von knapp 160 Millionen Euro stellt der Bund nach Angaben des deutschen Verkehrsministeriums rund 153 Millionen Euro zur Verfügung. Damit werden bis 2007 weitere Streckenabschnitte für Tempo 200 ertüchtigt sowie das europäisch genormte Leit-und Sicherungssystem ETCS eingebaut.
Bereits im Mai des Jahres hatten Bahnchef Hartmut Mehdorn und sein französischer Kollege Louis Gallois im Beisein von Bundesminister Dr. Manfred Stolpe und dem französischem Minister Gilles de Robien die Gründung einer gemeinsamen Tochtergesellschaft mit Sitz in Saarbrücken beschlossen. Das neue Unternehmen soll den grenzüberschreitenden Hochgeschwindigkeitsverkehr zwischen Paris und Südwestdeutschland mit rollendem Material beider Bahnen managen.
Mit der nun vertraglich fixierten Bereitstellung von 153 Millionen Euro habe der Bund seinen Beitrag zur Aufnahme des Hochgeschwindigkeitsverkehrs im Jahre 2007 geleistet, erklärte das Ministerium.
