Siemens erhält Reisezug-Großauftrag von ÖBB
Siemens Transportation Systems (TS) hat von den Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB-Personenverkehr) einen Auftrag über 23 siebenteilige Railjet-Züge erhalten. Der Auftragswert beträgt rund 244 Millionen Euro. Die Kaufvereinbarung sieht auch eine Option auf weitere 40 Railjets mit einem zusätzlichen Wert von 424 Millionen Euro vor.
So sollen die Railjets einmal aussehen.
Die neuen Züge haben eine Höchstgeschwindigkeit von bis zu 230 Stundenkilometern und sind künftig die Premium-Klasse im österreichischen Schienenverkehr. Sie werden in Österreich und im benachbarten Ausland eingesetzt. Die Auslieferung erfolgt 2008 und 2009.
Technische Basis der Railjets für die ÖBB sind die Intercity-Fahrzeuge
von Siemens.
Technische Basis sind die Intercity-Fahrzeuge von Siemens. Gesamtkonzeption, Konstruktion der Wagenkästen und Inneneinrichtung erfolgen bei Siemens Transportation Systems in Wien. Bei einer Zuglänge von 205 Metern gibt es in den drei Klassen Premium, Business und Economy insgesamt 469 Sitzplätze.
Angetrieben werden die Railjets von Siemens-Taurus-Lokomotiven, die bei der ÖBB bereits im Einsatz sind. Mit den Railjets von Siemens will die ÖBB die Kundenorientierung verstärken, Fahrtzeiten verkürzen und neue Märkte erschließen. So soll beispielsweise die Strecke von Wien nach Salzburg zukünftig in zwei Stunden und zehn Minuten zurückgelegt werden.
Der Siemens-Bereich Transportation Systems (TS) zählt zu den international führenden Anbietern der Bahnindustrie. Im Geschäftsjahr 2005 erzielte TS mit weltweit 18.400 Mitarbeitern einen Umsatz von rund 4,2 Milliarden Euro.
herc (TRANSNET)
