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Beschwerden über EU-Behörden nehmen zu

Seit elf Jahren gibt es die Einrichtung des Europäischen Bürgerbeauftragten. Seine Bemühungen soll zu einer offeneren, verantwortlicheren und serviceorientierteren EU-Verwaltung führen. Wie wichtig seine Arbeit ist, zeigt, dass auch im Jahr 2005 fast 4.000 Bürger den EU-Bürgerbeauftragten angerufen haben.

Waren es in den zehn Jahren zuvor rund 20.000 Bürger, die Hilfe bei P. Nikiforos Diamandouros, dem EU-Bürgerbeauftragten gesucht haben, gingen allein im vergangenen Jahr 3920 Beschwerden über Machtmissbrauch, Ungerechtigkeiten und Missstände  innerhalb der EU-Behörden und anderen europäischen Einrichtungen beim europäischen Ombudsman ein.

Bürgerbeauftragter P. Nikiforos Diamandouros.


Der Bürgerbeauftragte sorgt dafür, dass Vertragsnehmer und Fördergeldempfänger fair sowie Männer und Frauen bei Einstellungsverfahren gleich behandelt werden. Die EU-Institutionen müssen ihre Entscheidungen entsprechend begründen. Dieses “Recht auf eine gute Verwaltung” ist in Artikel 41 der EU-Charta verankert.

Bürgerbeauftragter P. Nikiforos Diamandouros: “Im letzten Jahrzehnt ist schon viel für die Bürger erreicht worden. Aber es bleibt noch sehr viel zu tun, um eine erstklassige EU-Verwaltung zu gewährleisten.”

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