Europäische Verkehrswege
Kreuz und quer verlaufen Schienenstränge, Straßen und Flüsse durch Europa. Auf diesen Verkehrswegen sind Menschen rund um die Uhr damit beschäftigt, Personen und Gütern die Mobilität zu verleihen, die ein modernes Wirtschaftsgeflecht zum Funktionieren benötigt. Hier werden einige dieser Wege sowie die Arbeitsplätze, die mit ihnen verbunden sind, beschrieben.
Kuppeln, Bremsproben und Papierkrieg gehören dazu
Thomas Mack ist LCC bei SBB Cargo, Geschäftsbereich International, auf dem Rangierbahnhof (RB) Basel in Muttenz. Sein Berufsporträt zeigt: Wegen des Abbaus von Kupplern und Wagenkontrollbeamten haben die Rangierlokführer, wie die LCC früher genannt wurden, zusätzliche Aufgaben übernommen. Und die Dienstpläne sind heute knapper berechnet als früher. Folglich hat die Produktivität dieser Berufsleute in den letzten Jahren erheblich zugenommen. Daher kämpft der SEV dafür, dass SBB Cargo den LCC die in den neuen Berufsbildern vorgesehene Mindesteinreihung in Funktionsstufe 11 konsequent gewährt.
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Bellinzona–Gallarate: Gemütlich ist nur das Tempo
Vom freien Wettbewerb, den die Europäische Union im grenzüberschreitenden Schienengüterverkehr eingeführt hat, will auch die SBB Cargo AG profitieren und hat daher beschlossen, ihren Markt jenseits der Grenze bis ins Ballungsgebiet von Mailand auszudehnen, mit eigenen Loks und Lokführern. Auf den ersten Blick ist die Eisenbahngrenze damit gefallen, doch in der Praxis läuft die «Interoperabilität» (grenzüberschreitender Verkehr) nicht so rund. Ausbaden muss dies das Personal – zum Beispiel der Tessiner Lokführer Charon* zwischen Bellinzona und Gallarate.
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Im Nachtzug durch Europa
Nacht für Nacht schlängeln sich die Euro-Night-Züge quer durch Europa. Während die Fahrgäste durch die nächtliche Reise meist einen ganzen Tag am Aufenthaltsort gewinnen, arbeiten die Eisenbahnerinnen und Eisenbahner in den europäischen Nachtzügen immer dann, wenn andere längst in süßem Schlaf ihr Kopfkissen umschlingen. atenta hat Thomas Walch im Euro-Night EN 349 begleitet, der von Frankfurt am Main nach Warschau und weiter nach Moskau fährt.
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ICE International Frankfurt – Amsterdam
Sechs Zugpaare verbinden täglich Frankfurt und Amsterdam auf direktem Weg. Die beiden Großstädte liegen so nur noch drei Stunden und 52 Minuten voneinander entfernt. Atenta hat sich mit den Eisenbahnern auf den Weg nach Amsterdam gemacht und ein Stimmungsbild über die Arbeit auf dieser internationalen Strecke eingefangen.
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Über die Grenze und zurück
Die Menschen in Europa rücken näher zusammen, Grenzen verlieren zunehmend ihren trennenden Charakter. Einen wesentlichen Faktor bilden dabei die Transportmittel, mit denen die jeweiligen Nachbarländer zu erreichen sind. Wir waren mit dem Nahverkehr der DB AG zwischen Deutschland und Polen unterwegs, begleitet von Lokführer Wolfgang Brosinski aus Pasewalk.
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Ein Näschen für Verbotenes
Erfolgreiche Rauschgiftfahndungen in den Zügen sind nicht selten der Aufmerksamkeit des Zugpersonals und der guten Zusammenarbeit mit den Zollfahndern zu verdanken. Doch häufig fahren auch sehr erfolgreiche vierbeinige Zollfahnder mit nach Norden.
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