Studie zur Migration: 8.000 Vermisste
Die Migration im Nahen Osten und Nordafrika nimmt weiter zu. Zu diesem Ergebnis gelangt eine Studie des Europäischen Universitätsinstituts im Auftrag der EU-Kommission. Besonders betroffen vom Exodus ist Marokko: Zwischen 1968 und 2004 verließen mehr als drei Millionen Marokkaner legal oder illegal ihre Heimat.
Mittlerweile ist Marokko selbst zum Einwanderer- und Transitland geworden. Mehr als 8.000 illegale Einwanderer sind laut Studie zwischen 1989 und 2003 beim Versuch, von Marokko nach Spanien zu gelangen, “gestorben oder verschwunden”.
Insgesamt will jedoch nur die Hälfte der neuen Emigrantengeneration nach Europa. Hauptziele in Europa sind nicht mehr Deutschland oder Frankreich, sondern Spanien und Italien. Die andere Hälfte geht in arabische Länder, die USA oder nach Kanada. Besonders gut ausgebildete Einwanderer ziehen Nordamerika der EU vor.
Insgesamt will jedoch nur die Hälfte der neuen Emigrantengeneration nach Europa. Hauptziele in Europa sind nicht mehr Deutschland oder Frankreich, sondern Spanien und Italien. Die andere Hälfte geht in arabische Länder, die USA oder nach Kanada. Besonders gut ausgebildete Einwanderer ziehen Nordamerika der EU vor.
herc (TRANSNET)