Slowakei: Über 8.000 Bahn-Arbeitsplätze abgebaut
Die slowakischen Eisenbahngesellschaften haben in den vergangenen drei Jahren ihre Belegschaften drastisch reduziert. 2002 beschäftigten die Bahnen noch 43.600 Menschen, Ende 2005 waren es nur noch 35.300.
Eigentlich hätte die staatliche Cargo Slovakia, bei der Ende des vergangenen Jahres 11.854 Menschen arbeiteten, in diesem Jahr privatisiert werden sollen. ÖBB und DB AG rechneten sich gute Chancen zur 100-Prozent-Übernahme aus. Eine Regierungskrise führte in der Slowakei jedoch zur Ansetzung vorgezogener Neuwahlen. Dadurch wurden alle Privatisierungsvorhaben gestoppt. Die Gütereisenbahn plant für dieses Jahr einen weiteren Personalabbau.
Mit 18.672 Mitarbeitern ist die staatliche ZSR (Zeleznice Slovenskej Republiky) der größte Bahn-Arbeitgeber. Das Unternehmen ist für die Infrastruktur der Eisenbahnen zuständig. Die ZSSK hat 4.774 Mitarbeiter und betreibt den Personenverkehr in der Slowakei.
Vernichtung von Eisenbahner-Arbeitsplätzen auch in der Slowakei. Foto: Frank Hercher
Mit 18.672 Mitarbeitern ist die staatliche ZSR (Zeleznice Slovenskej Republiky) der größte Bahn-Arbeitgeber. Das Unternehmen ist für die Infrastruktur der Eisenbahnen zuständig. Die ZSSK hat 4.774 Mitarbeiter und betreibt den Personenverkehr in der Slowakei.
herc (TRANSNET)
