Giorgio Tuti soll SEV-Präsident werden
Der Verbandsvorstand des SEV hat sich für den direkten Weg entschieden: Er schlägt dem Kongress im Mai 2009 Giorgio Tuti zur Wahl als neuen Präsidenten vor. Der 44-jährige Tuti hat die SEV-Führung bereits seit der Erkrankung des inzwischen verstorbenen Pierre-Alain Gentil inne.
Giorgio Tuti wird sich als alleiniger Kandidat für die SEV-Präsidentschaft im kommenden Mai zur Wahl stellen. Er soll damit Nachfolger des verstorbenen Präsidenten Pierre-Alain Gentil werden.
Die Entscheidung des Verbandsvorstands des Schweizerischen Eisenbahn- und Verkehrspersonal-Verbandes (SEV) war einstimmig: Der bisherige Vizepräsident Giorgio Tuti soll neuer SEV-Präsident werden. Aufgrund der eindeutigen Ausgangslage beschloss der Vorstand, schon jetzt Tuti als einzigen Kandidaten zu nominieren und damit der Ungewissheit nach dem Tod von Pierre-Alain Gentil ein Ende zu setzen.
Giorgio Tuti ist 44 Jahre alt. Nach einem Studium in Recht und Wirtschaft an der Universität Bern stieg er umgehend in die Gewerkschaftsbewegung ein. Er war beim Solothurner Gewerkschaftsbund und bei der damaligen GBI im Tessin tätig, bevor er 1997 zum SEV stieß. 2001 wurde er zum Vizepräsidenten gewählt. Als Präsident Pierre-Alain Gentil im vergangenen Sommer schwer erkrankte, übernahm Tuti die Gesamtverantwortung im SEV, nach dem Tod Gentils setzte ihn die Geschäftsleitung als Präsidenten ad interim ein. Giorgio Tuti lebt mit seiner Frau und den beiden Töchtern in Langendorf bei Solothurn. Die Wahl soll während des SEV-Kongresses 19. und 20. Mai 2009 in Bern erfolgen.
herc (TRANSNET)
