Beitrag von TRANSNET    Startseite Impressum Kontakt Seite drucken

Süd-Ost-Europa: Arbeitsbeziehungen und Sozialdialog

In Berlin fand im Februar das Partnertreffen und der Studienaufenthalt des Projekts „Arbeitsbeziehungen und sozialer Dialog im Eisenbahn- und Transportsektor in Südosteuropa“ statt. Dieses Projekt wird von der europäischen Union finanziell unterstützt.

Teilnehmer des Treffens in Berlin.


Vertreter der Gewerkschaften Sindikat strojevodij Slovenije SSSLO - Gewerkschaft der Eisenbahner Sloweniens, Sindikat Zeljeznicara Hrvatske SZH - Gewerkschaft der Eisenbahner Kroatiens und AITU Zeleznicari - Verband unabhängiger Gewerkschaften in Mazedonien waren zu Gast bei der EVA Akademie und der TRANSNET. Das Regionalprojekt „Arbeitsbeziehungen und Sozialdialog in Süd-Ost-Europa“ der Friedrich-Ebert-Stiftung mit Sitz in Belgrad schloss sich dem Treffen an, denn es unterstützt die Teilnahme der assoziierten Partner Serbien, Montenegro und Bosnien-Herzegowina an den Veranstaltungen des Projektes.

Während des Partnertreffens wurden die Termine der Veranstaltungen festgelegt:

19.-20. Mai 2008: Auftaktkonferenz in Slowenien
17.-18. Juni 2008: Workshop und Rundtischgespräch in Mazedonien
3.-4. September 2008: Workshop und Rundtischgespräch in Kroatien
23. Oktober 2008: Abschlusskonferenz in Kroatien

Die Kollegen der Gewerkschaften stellten die Situation des sozialen Dialogs in der Eisenbahnbranche und die Herausforderungen an die Gewerkschaften in Südosteuropa dar. Die Abstufungen in der Qualität des sozialen Dialogs reichen von einem sehr ausgeprägten in Slowenien bis zu einem de facto nicht vorhanden in Mazedonien. Kennzeichnend ist, dass alle Länder von tripartiten Arbeitsbeziehungen geprägt sind, wobei der Dialog zwischen Arbeitnehmervertretern und Managementvertretern von der politischen Seite geprägt wird. Der positive Effekt durch den sozialen Dialog auf die Unternehmen und die Gesellschaft wird vielfach noch nicht erkannt.

Während des Aufenthalts in Deutschland konnten Erfahrungen mit der EVA Akademie, der TRANSNET, der Tarifgemeinschaft TRANSNET/GDBA und der Allianz pro Schiene ausgetauscht und neue Informationen im Gespräch mit Vertretern des Deutsche Bahn Konzerns und Mitgliedern des Bundestages eingeholt werden.
Almut Spittel (TRANSNET)

Anfang der Seite