Nachrichten
Hier stellen unter den jeweiligen Landesflaggen die an atenta beteiligten Gewerkschaften und die ETF (unter der Europaflagge) aktuelle Nachrichten mit Europabezug ein.
EU-Parlament will Staukosten in Maut einbeziehen
Der Verkehrsausschuss des Europäischen Parlaments hat in Erster Lesung die Revision der EU-Wegekostenrichtlinie angenommen. Nach dem Votum des Verkehrsausschusses soll es EU-Mitgliedstaaten ermöglicht werden, den Lastwagen ab dem Jahr 2011 auch die Kosten zu berechnen, die sie durch Staus, Lärm und Luftverschmutzung verursachen. Bisher war es den EU-Mitgliedsstaaten lediglich möglich, die Infrastrukturkosten auf die Mautgebühren anzurechnen. Die Einführung einer LKW-Maut sowie die Anrechnung der externen Kosten bleiben jedoch weiterhin den Mitgliedsstaaten überlassen. Die EU-Staaten können diese Kosten auf die Maut anrechnen, sind jedoch nicht dazu verpflichtet. Die Vorlage geht nun an den Ministerrat, der in dieser Frage zerstritten ist.
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Sparpaket - vida fordert genaue Zahlen
ÖBB-Chef Peter Klugar will 100 Millionen Euro in den kommenden eineinhalb Jahren bei den ÖBB einsparen. Dies soll ohne Kurzarbeit oder Kündigungen möglich sein. Mit der Gewerkschaft will Kluger jedoch über mehr Flexibilität beim Einsatz der Mitarbeiter verhandeln. So sollen Mitarbeiter vom Güterverkehr in der Infrastruktur arbeiten können. Dort werden in diesem Jahr fast zwei Milliarden Euro investiert, während im Güterverkehr Einbußen von mindestens 15 Prozent drohen.
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Dividendenzahlung stoppen – Arbeitsplätze sichern
Verkehrsgewerkschaften in Großbritannien appellieren an ihre Regierung, im Hinblick auf Stellenabbau, Streichung von Diensten sowie Kürzungen in den Bereichen Infrastrukturinstandhaltung und Modernisierung im gesamten Bahnsektor einen Aufschub anzuordnen. Die der ITF angeschlossenen Gewerkschaften National Union of Rail, Maritime and Transport Workers (RMT), Transport Salaried Staffs' Association (TSSA) und Associated Society of Locomotive Engineers and Firemen (ASLEF) forderten in einem gemeinsamen Schreiben an den britischen Verkehrsminister Geoff Hoon die Regierung dazu auf, ihre Finanzkontrollmechanismen zur Aussetzung von künftigen Streichungen bei den Bahnen zu nutzen. Die Gewerkschaften, die insgesamt 100.000 Bahnbeschäftigte, einschließlich Personal beim Infrastrukturbetreiber Network Rail, vertreten, möchten zudem eine Sperre der Dividendenausschüttung erreichen, damit Gewinne statt an Aktionäre und Manager in die Erhaltung von Arbeitsplätzen und Diensten fließen können.
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Alitalia: Neubeginn kostet Arbeitsplätze
Der Einstieg der französisch-niederländischen Fluggesellschaft Air France/KLM bei Alitalia ist perfekt. Mit 25 Prozent (rund 300 Millionen Euro) ist nun Air France/KLM an dem italienischen Luftfahrtunternehmen beteiligt. Zur Sanierung sollen 3.500 Arbeitsplätze abgebaut werden.
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Plan zur Rettung von Alitalia unterzeichnet
Die Gewerkschaften, die die Luftverkehrsbeschäftigten bei der nationalen italienischen Fluggesellschaft vertreten, haben mit einer Gruppe von Investoren eine Einigung über einen Rettungsplan für Alitalia erzielt. Damit soll das Unternehmen vor dem Konkurs bewahrt werden.
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Verkehrsgewerkschaften streiken gegen Rentenpolitik
Ein Streik der französischen Gewerkschaften der Bahn- und Luftverkehrsbeschäftigen im Rahmen eines Konflikts um Rentenleistungen hat bereits am Morgen des 28. Mai zu einem Verkehrskollaps geführt. Die Gewerkschaften, die die Beschäftigten bei Air France-KLM, der französischen Staatsbahn SNCF und drei Pariser Verkehrsbetrieben vertreten, protestieren damit gegen die von der Regierung geplante Rentenreform.
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vida sieht im Neustart eine Chance für die ÖBB
Die Rücktritte von ÖBB-Vorstandschef Martin Huber und ÖBB-Finanzvorstand Erich Söllinger, lang erwartet und nun endlich auch fixiert, sind eine Chance für das Unternehmen. Huber und Söllinger haben das größte Finanzdebakel des ÖBB-Konzerns in den letzten Jahrzehnten zu verantworten und hätten dafür schon längst das Unternehmen verlassen müssen. Nun ist der Weg frei für eine neue Führungsmannschaft, die rasch die Reform der chaotischen schwarz-blauen ÖBB-Reform umsetzen muss.
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Unterzeichnung eines gemeinsamen Leitfadens
Zur arbeitnehmerfreundlichen Gestaltung des Fusionsprozesses zwischen RCA und MAC Cargo wurde jetzt ein gemeinsamer Leitfaden in Budapest unterzeichnet.
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Süd-Ost-Europa: Arbeitsbeziehungen und Sozialdialog
In Berlin fand im Februar das Partnertreffen und der Studienaufenthalt des Projekts „Arbeitsbeziehungen und sozialer Dialog im Eisenbahn- und Transportsektor in Südosteuropa“ statt. Dieses Projekt wird von der europäischen Union finanziell unterstützt.
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Neue Güterzugverbindung Karlsruhe – Verona
Die Hangartner AG eröffnete eine neue Güterverkehrsrelation mit eigenem Ganzzug zwischen Karlsruhe und Verona. Die Züge fahren vorerst dreimal pro Woche in beide Richtungen. Sie haben eine Kapazität von jeweils 26 LKW-Ladungen.
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