EBR und Wandel des europäischen Güterverkehrs
Die EVA Akademie und TRANSNET unterstützen die Arbeit des Europäischen Betriebsrats (EBR) der Deutschen Bahn AG mit einem Projekt, das sich mit dem Wandel des europäischen Güterverkehrsmarkts und möglicher Einflussnahmen des Europäischen Betriebsrats im Sinne der Interessen der Beschäftigten befasst. Das Projekt erhält finanzielle Unterstützung der Europäischen Gemeinschaft.
Teilnehmer des Workshop "Nord".
Während des Projektes werden drei regionale Workshops durchgeführt, die die Regionen Nord, West/Süd-West und Ost/Süd-Ost betreffen. Vom 11.bis 12. März 2008 trafen sich die Vertreter der TRANSNET, der EVA und die Mitglieder des EBR der DB AG der Länder Schweden, Finnland, Dänemark, Estland, Lettland, Deutschland und Niederlande zum ersten Workshop „Nord“.
Diskutiert wurden die Entwicklungstendenzen des internationalen Güterverkehrs und europäische Aspekte des Wettbewerbs. Die Delegierten stellten die Situation der Unternehmen und Niederlassungen in ihren Ländern dar und sprachen über die Perspektiven am Markt. Die Umwandlung der Railion Dänemark in Railion Scandinavia mit den daraus folgenden Veränderungen für die Beschäftigten - auch in Deutschland - wurde durch den neuen Geschäftsführer Kyster-Hansen erläutert. Diesen Prozess wird eine Arbeitsgruppe des EBR begleiten.
Die aus der Entwicklung des Güterverkehrs entstehenden Veränderungen der Anforderungen an die Beschäftigten und die Beschäftigungsmöglichkeiten wurden im Anschluss behandelt, besonders wurde auf den Sektor Schiene eingegangen. Mit den Darstellungen der Systeme der Interessenvertretung in den Ländern wurden die Möglichkeiten der Einflussnahme des EBR zugunsten der Arbeitnehmer diskutiert. Die Ansatzpunkte werden Grundsätze der Personal- und Ausbildungsplanung, Systemvergleiche der Länder, eine Informationszusammenstellung der Länder und die Einbeziehung der Gewerkschaften sein. .
Die weiteren Workshops finden statt am
21.und 22. Mai in Paris
26. und 27. Juni in Warschau
10. und 11. September in Berlin
Almut Spittel (TRANSNET)
