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Elisabeth Vondrasek vida-Frauenvorsitzende.

In Wien die erste Bundesfrauenkonferenz der Gewerkschaft vida statt. Elisabeth Vondrasek, die aus der vormaligen Gewerkschaft der Eisenbahner stammt, wurde mit 98,55 Prozent der Stimmen zur Frauenvorsitzenden der Gewerkschaft vida gewählt.

Elisabeth
Vondrasek


Stellvertreterinnen von Elisabeth Vondrasek wurden Helga Ahrer, Natascha Hartl und Brigitte Reiff. Weitere Mitglieder im Präsidium der vida-Frauen sind Monika Hehs, Hilde Matschl und Petronella Unterholzer.

"vida vereint die Zukunftsbranchen, denn der Dienstleistungsbereich, aber auch der Verkehrsbereich sind wachsende Branchen", sagte vida-Vorsitzender Rudolf Kaske in seiner Begrüßungsrede. Um die Arbeitnehmerinnen bestmöglich zu vertreten, sei es wichtig, dass auch viele Frauen in der Gewerkschaft vida aktiv seien, so Kaske. "Auch wenn es schwierig ist, Beruf, Familie und Gewerkschaftsfunktion zu vereinbaren, bitte ich euch: Stellt euch dieser Aufgabe", so Kaske.

Zum Sozialpartnerabkommen über die Arbeitszeit hielt der vida-Vorsitzende
fest: "Wir haben sehr lange um den Mehrarbeitszuschlag für Teilzeitbeschäftigte gekämpft. Jetzt ist es gelungen, den Zuschlag zu vereinbaren. Das ist ein erster wichtiger Schritt." Weitere Maßnahmen müssten folgen, wie der Ausbau der Kinderbetreuungseinrichtungen und die Umsetzung von 1.000 Euro Mindestlohn, sagte Kaske.

Die neu gewählte vida-Frauenvorsitzende Elisabeth Vondrasek bedankte sich in ihrer Schlussrede bei den Delegierten für den hohen Vertrauensvorschuss und kündigte an, mit allen Frauen eine gute Zusammenarbeit zu suchen. "Egal aus welcher der vormaligen drei Gewerkschaften jede einzelne von uns kommt.
Ich bin zuversichtlich, dass wir gemeinsam eine gute und starke Frauengruppe aufbauen werden", sagte Vondrasek.
Brigitte Kiradi (vida)

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