Frauenkonferenz benennt weltweit drängende Probleme in Betrieben der Verkehrswirtschaft
Frauen aus Verkehrsgewerkschaften in aller Welt nutzten die Gelegenheit einer Frauenkonferenz am Sitz des Sekretariats der Internationalen Transportarbeiter-Föderation (ITF) in London, um ihre Anliegen vorzutragen und gemeinsam Möglichkeiten zu beraten, weltweit Verbesserungen zu erreichen.
Arbeitnehmerinnen aus Gewerkschaften aus mehr als 50 Ländern - von Argentinien, Benin, Georgien und Ghana über Honduras, Indien, Jordanien bis hin zur Mongolei - nahmen an der Konferenz der Internationalen Transportarbeiter-Föderation (ITF) für Arbeitnehmerinnen in der Verkehrswirtschaft teil. Sie nutzten die Chance, ihre Standpunkte in die Vorbereitungen des ITF-Kongresses einfließen zu lassen. Der Kongress findet im nächsten Jahr in Durban (Südafrika) statt. In einem Materialpaket der ITF wurden ihnen auch Werkzeuge für die praktische Arbeit an die Hand gegeben.
Eine der Teilnehmerinnen war Natalia Prosdocimi von der argentinischen Gewerkschaft Centro de Capitanes de Ultramar y Oficiales de la Marina Mercante, erster weiblicher Kapitän in der Handelsmarine ihres Landes. Sie schilderte den erfolgreichen Kampf ihrer Gewerkschaft für die Aufnahme von Mutterschutzklauseln und Schutzbestimmungen für die Stillzeit in die Kollektivverträge im Fischereisektor; jetzt setzt sich die Gewerkschaft dafür ein, gleichlautende Bestimmungen im gesamten maritimen Sektor zu übernehmen.
In ihrem Bericht über Frauen, die in Buchungszentren der philippinischen Luftverkehrswirtschaft arbeiten, stellte Linda Marcelo von der Philippine Airlines Employees' Association fest: "Die Bedingungen in unserem Betrieb sind alles andere als ideal. Wir arbeiten in überfüllten Räumen, aufgereiht wie Pflanzen." Sie unterstrich die Bedeutung einer Studie über Gesundheitsgefährdungen durch derartige Büroarbeit.
Unterdessen fasste die erste Lokführerin in Marokko, Saidah Abbad von der Union des Syndicats UMT des Transports, die immer davon geträumt hatte, wie schon ihr Vater vorher bei den Bahnen zu arbeiten, ihre Eindrücke von der Konferenz wie folgt zusammen: "Ich möchte sehen, wie diese Konferenz mir bei meiner Arbeit helfen kann, mit der ich die Position der Frauen in der Gesellschaft verbessern will. Es ist wichtig, von den Problemen in anderen Ländern zu hören, und es ist gut, die Aktivitäten zu koordinieren."
In den Schlussfolgerungen der Konferenz wurde der ITF-Frauenausschuss aufgefordert, dafür Sorge zu tragen, dass seine Strukturen das breite Spektrum von Arbeitnehmerinnen in der Verkehrswirtschaft widerspiegeln, um junge Frauen, Arbeitnehmerinnen in Callcentern und in der Logistik sowie Frauen aus allen Regionen mit ein zu beziehen. Weitere Entschließungen drängten auf Unterstützung für Frauen in Führungspositionen in den Gewerkschaften sowie das Sammeln von Informationen über modellhafte Praktiken im Umgang mit Geschlechterfragen.
Kopien des Materialpacks „Making unions stronger“ können im Internet unter der folgenden Adresse heruntergeladen werden:
http://www.itfglobal.org/women/stronger.cfm
Eine der Teilnehmerinnen war Natalia Prosdocimi von der argentinischen Gewerkschaft Centro de Capitanes de Ultramar y Oficiales de la Marina Mercante, erster weiblicher Kapitän in der Handelsmarine ihres Landes. Sie schilderte den erfolgreichen Kampf ihrer Gewerkschaft für die Aufnahme von Mutterschutzklauseln und Schutzbestimmungen für die Stillzeit in die Kollektivverträge im Fischereisektor; jetzt setzt sich die Gewerkschaft dafür ein, gleichlautende Bestimmungen im gesamten maritimen Sektor zu übernehmen.
In ihrem Bericht über Frauen, die in Buchungszentren der philippinischen Luftverkehrswirtschaft arbeiten, stellte Linda Marcelo von der Philippine Airlines Employees' Association fest: "Die Bedingungen in unserem Betrieb sind alles andere als ideal. Wir arbeiten in überfüllten Räumen, aufgereiht wie Pflanzen." Sie unterstrich die Bedeutung einer Studie über Gesundheitsgefährdungen durch derartige Büroarbeit.
Unterdessen fasste die erste Lokführerin in Marokko, Saidah Abbad von der Union des Syndicats UMT des Transports, die immer davon geträumt hatte, wie schon ihr Vater vorher bei den Bahnen zu arbeiten, ihre Eindrücke von der Konferenz wie folgt zusammen: "Ich möchte sehen, wie diese Konferenz mir bei meiner Arbeit helfen kann, mit der ich die Position der Frauen in der Gesellschaft verbessern will. Es ist wichtig, von den Problemen in anderen Ländern zu hören, und es ist gut, die Aktivitäten zu koordinieren."
In den Schlussfolgerungen der Konferenz wurde der ITF-Frauenausschuss aufgefordert, dafür Sorge zu tragen, dass seine Strukturen das breite Spektrum von Arbeitnehmerinnen in der Verkehrswirtschaft widerspiegeln, um junge Frauen, Arbeitnehmerinnen in Callcentern und in der Logistik sowie Frauen aus allen Regionen mit ein zu beziehen. Weitere Entschließungen drängten auf Unterstützung für Frauen in Führungspositionen in den Gewerkschaften sowie das Sammeln von Informationen über modellhafte Praktiken im Umgang mit Geschlechterfragen.
Kopien des Materialpacks „Making unions stronger“ können im Internet unter der folgenden Adresse heruntergeladen werden:
http://www.itfglobal.org/women/stronger.cfm
herc (TRANSNET) / ITF-Online
