Immer mehr Nachtarbeit in Deutschland
Rapide haben Nacht- Wochenend- und Schichtarbeit in Deutschland zugenommen. Von dieser bislang als „atypisch“ bezeichneten Form der Arbeitszeit waren im vergangen Jahr 19,3 Millionen Menschen betroffen. Diese Zahl veröffentlichte jetzt die Hans-Böckler-Stiftung. Die Zahlen entstammen dem Ergebnis einer Studie des Wissenschaftlichen Instituts der Stiftung.
Danach sind 51 Prozent aller abhängig Beschäftigten in der Bundesrepublik Deutschland Nacht-, Wochenend-, oder Schichtarbeiter. Diese Zahl lag im Jahr 1991 noch bei 38 Prozent.
Mehr als 14 Prozent der Berufstätigen gehen einer regelmäßigen Sonn- und Feiertagsarbeit nach. Fast zehn Prozent arbeiten stets oder regelmäßig in der Nacht und der Rest sind Menschen mit regelmäßigem Schichtdienst.
"Besonders stark zugenommen hat die Wochenendarbeit", sagt Hartmut Seifert, Autor der Analyse.
Nicht nur die Gesundheit der Beschäftigten sei durch die unregelmäßigen Arbeitszeiten bedroht, warnte Seifert. Die Wochenendarbeit habe auch soziale Folgen. "Arbeitnehmer, die am Wochenende arbeiten müssen, können sich nicht mehr um ihre Familien kümmern. Andererseits haben sie Probleme, eine Kinderbetreuung zu finden."
Der Trend zur vermehrten Flexibilisierung der Arbeitszeiten lasse sich jedoch kaum rückgängig machen. Deshalb warnte Seifert vor den Plänen der CDU/CSU und der FDP, die Steuerfreiheit auf Zuschläge für solche Arbeit nach einem Wahlsieg abbauen zu wollen.
Würde die Steuerfreiheit für Sonn-, Feiertags-, und Nachtzuschläge, wie von Merkel, Stoiber und Westerwelle gefordert, gestrichen, hätten die Betroffenen zudem noch mit erheblichen Einkommenseinbußen zu rechnen.
Mehr als 14 Prozent der Berufstätigen gehen einer regelmäßigen Sonn- und Feiertagsarbeit nach. Fast zehn Prozent arbeiten stets oder regelmäßig in der Nacht und der Rest sind Menschen mit regelmäßigem Schichtdienst.
"Besonders stark zugenommen hat die Wochenendarbeit", sagt Hartmut Seifert, Autor der Analyse.
Nicht nur die Gesundheit der Beschäftigten sei durch die unregelmäßigen Arbeitszeiten bedroht, warnte Seifert. Die Wochenendarbeit habe auch soziale Folgen. "Arbeitnehmer, die am Wochenende arbeiten müssen, können sich nicht mehr um ihre Familien kümmern. Andererseits haben sie Probleme, eine Kinderbetreuung zu finden."
Der Trend zur vermehrten Flexibilisierung der Arbeitszeiten lasse sich jedoch kaum rückgängig machen. Deshalb warnte Seifert vor den Plänen der CDU/CSU und der FDP, die Steuerfreiheit auf Zuschläge für solche Arbeit nach einem Wahlsieg abbauen zu wollen.
Würde die Steuerfreiheit für Sonn-, Feiertags-, und Nachtzuschläge, wie von Merkel, Stoiber und Westerwelle gefordert, gestrichen, hätten die Betroffenen zudem noch mit erheblichen Einkommenseinbußen zu rechnen.
herc (TRANSNET)
