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Aktionsplan zu besserer Unfallverhütung in der EU

Die Europäische Kommission hat einen Aktionsplan zur Verringerung von Unfällen und Verletzungen angenommen. Sie sind mit fast 235 000 Todesfällen die vierthäufigste Todesursache in der EU. In ihrer Mitteilung über Maßnahmen für ein sichereres Europa betrachtet die Europäische Kommission die Unfallverhütung als eine Priorität für das laufende und die künftigen Aktionsprogramme im Bereich der öffentlichen Gesundheit, die das EU-Finanzierungsinstrument für die Projektförderung in den Mitgliedstaaten darstellen.

Der Aktionsplan soll unter anderem auch die Sicherheit von älteren Menschen und Radfahrern erhöhen.               Foto: Frank Hercher


Die Europäische Kommission ruft die Mitgliedstaaten dazu auf, mit der EU zusammenzuarbeiten und der Unfallverhütung mit Informationskampagnen und Datenerhebung Priorität einzuräumen.

„Die Tatsache, dass das Risiko eines Unfalltodes in Litauen fünfmal so hoch ist wie in den Niederlanden, zeigt uns deutlich, dass wir mehr tun müssen, um vermeidbare Todesfälle durch Unfälle in ganz Europa zu verhindern“, sagte der EU-Kommissar Markos Kyprianou, zuständig für Gesundheit und Verbraucherschutz.

Unfälle und Verletzungen führen zu beinahe 7 Millionen Krankenhauseinweisungen und 20 Prozent der Fehlzeiten am Arbeitsplatz. Sie sind ferner die Haupttodesursache bei Kindern und Jugendlichen.

Der Plan soll sich auf die Sicherheit von Kindern, Jugendlichen und älteren Menschen konzentrieren, wie auch auf besonders gefährdete Straßenverkehrsteilnehmer (z. B. Radfahrer und Fußgänger). Ferner zielt er auf die Verhütung von Sportunfällen, Selbstbeschädigung (einschließlich Selbstmord) und zwischenmenschlicher Gewalt (häusliche Gewalt, Überfälle usw.) ab.
herc (TRANSNET)

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