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Aktionen und Proteste

Mit einer Vielzahl von Aktionen und Protesten machen die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer und ihre Gewerkschaften in ganz Europa immer wieder auf die Brennpunkte aufmerksam. Vom lautstarken Massenprotest bis hin zu kreativen Aktionen reicht dieses Spektrum. Unter dieser Rubrik werden wir - angesichts der Vielzahl der Ereignissee ohne Anspruch auf Vollständigkeit - über solche Aktivitäten berichten.

Protest gegen zunehmende Gewalt in Zügen
Mit einer Armbinde „Stop Agression“ protestierte die Mehrzahl der Westschweizer Zugbegleiterinnen und Zugbegleiter während ihrer Arbeit gegen die zunehmenden gewaltsamen Übergriffe auf das Bahnpersonal. Insbesondere im Bereich des Genfer Sees häufen sich in jüngster Zeit die Attacken gegen das Zugpersonal. Der SEV fordert von der SBB Sofortmaßnahmen zu Prävention und Abwehr gegen solche Attacken.  mehr

Internationaler Aktionstag der Eisenbahner 2006
Unter dem Motto "Sicherheit hat Vorrang", demonstrierten die Eisenbahner/innen am 27. März in der ganzen Welt für einen sicheren Eisenbahntransport. Der FNCTTFEL- Landesverband hatte, zusammen mit dem Syprolux und den Gewerkschaften der Großregion Transnet (BRD), CGT und FO (Frankreich) und CGSP (Belgien), zu einer Kundgebung in den Bahnhof Luxemburg eingeladen. Für den FNCTTFEL - Landesverband ist besonders ein Stopp der Liberalisierung oberstes Gebot für den Erhalt der Arbeitsplätze und somit für die Sicherheit im Eisenbahnwesen.  mehr

Bürgerbefragung in Bregenz
Viele hundert Eisenbahnerinnen und Eisenbahner aus Österreich, Deutschland, Ungarn, Frankreich, Luxemburg und der Schweiz schwärmten in Bregenz, dem Tagungsort der EU-Verkehrsminister, zu einer Befragung der Menschen aus. Als Gegenveranstaltung zum „Verkehrsministerrat“ zelebrierten sie ihren „Verkehrsmenschenrat“, um zu verdeutlichen, dass der Verkehr in Europa nicht als Selbstzweck sondern für die Menschen stattfindet.  mehr

Öffnung der Märkte frühestens im Jahr 2009
Von den 732 EU-Abgeordneten stimmten 391 Parlamentarier für den vom Europäischen Parlament ausgearbeiteten Kompromiss der Dienstleistungsrichtlinie. In diesem Kompromiss ist der umstrittene Passuns des „Herkunftlandprinzips“ nicht mehr enthalten.  mehr

Stimmen von Kollegen aus Luxemburg
Stimmen, die Gust Klein aus Luxemburg anlässlich der Demonstration in Straßburg zur Dienstleistungsrichtlinie gesammelt hat:  mehr

Großdemonstration: Deutliches Zeichen gesetzt
Zu Tausenden strömten die Menschen aus ganz Europa am Dienstag, 14. Februar, nach Straßburg. Mit einer Großkundgebung demonstrierten sie für den Erhalt eines sozialen Europa und damit gegen eine Dienstleistungsrichtlinie, die Lohn- und Sozialdumping Tür und Tor öffnen würde.  mehr

SBB-Beschäftigte entschlossen und kampfbereit
Bei den Schweizer Bundesbahnen (SBB) gibt es Streit um einen neuen Gesamtarbeitsvertrag (GAV). Darin sollen die Arbeitsbedingungen für die rund 28.000 Angestellten neu geregelt werden. Die Gewerkschaft SEV wertet die Anforderungen der SBB an einen neuen Gesamtarbeitsvertrag als Kampfansage. Das Eisenbahnpersonal machte deutlich, dass es nicht bereit ist, Abstriche bei den Anstellungsbedingungen hin zu nehmen.   mehr

Port Package II gefährdet Arbeitsplätze
Angesichts europaweiter Demonstrationen von Hafenarbeitern und Seeleuten gegen Port Package II hat sich Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee für transparente und faire Wettbewerbsbedingungen zwischen den Seehäfen ausgesprochen, die zur Stärkung des Logistikstandorts Europa und zur Schaffung zusätzlicher Arbeitsplätze beitragen.  mehr

Bolkestein lebt !
Am 14. Februar 2006 findet in Straßburg eine große Demonstration der Gewerkschaften und Sozialbewegungen aus ganz Europa gegen die „Bolkestein-Direktive“ statt.  mehr

Eisenbahner kritisieren Ministerratsentscheidung
"Hier von einer Chance der ÖBB zu sprechen ist Zynismus", sagte Wilhelm Haberzettl, Präsident der Europäischen Transportarbeiter Föderation (ETF) und Vorsitzender der Österreichischen Eisenbahnergewerkschaft (GdE) in Reaktion auf Aussagen von Österreichs Verkehrsminister Gorbach. Die EU-Verkehrsminister haben sich auf die Öffnung des grenzüberschreitenden Schienenpersonenverkehrs in der EU ab 2010 geeinigt. Dabei gehe es nämlich nicht um ein Eisenbahnunternehmen, sondern um den Erhalt des Systems Eisenbahn als Gesamtsystem in Europa, betonte Haberzettl. "Die Verkehrsminister stecken den Kopf in den Sand und haben die aktuellen Probleme, die schon bei der Güterverkehrsliberalisierung entstanden sind, aus den Augen verloren. Ihr blinder Liberalisierungseifer lässt jede Vernunft vermissen", kritisierte der ETF-Präsident das Ergebnis der Abstimmung.  mehr


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